Den Sieg vor Augen gehabt

bei einer insgesamt unglücklichen 66:70 (16:10 / 18:14 / 10:21 / 18:17 / 4:8) Niederlage nach Verlängerung, hatte der RSC Osnabrück bei den Köln 99ern am ersten Spieltag der Saison 2010/2011 der 2. Bundesliga Nord.

Dabei präsentierte sich das neuformierte Team von Trainer Frits Wiegmann zunächst erstaunlich variabel im Offensivbereich und agierte in der Verteidigung sehr aufmerksam. Der Halbzeitstand von 34:24 für Osnabrück war somit für die Gastgeber noch schmeichelhaft. In der zweiten Hälfte wendete sich allerdings das Blatt. Die Kölner, angetrieben von dem überragenden griechischen Nationalspieler Stergiopoulos, holten Punkt für Punkt auf. Dennoch lagen die Gäste vom Goethering 15 Sekunden vor dem Ende noch mit 3 Punkten vorne, ehe oben genannter Stergiopoulos mit einem Dreipunktewurf die Partie ausglich. Im Gegenzug erhitzten sich dann die Gemüter bei den Gästen, als Volker Greiwe 3 Sekunden vor der Schlusssirene den Ball unter dem Korb zugespielt bekam und bei seinem Korbversuch aus Sicht der Niedersachsen deutlich gefoult wurde, der fällige Pfiff jedoch ausblieb. In der darauf folgenden Verlängerung verloren die Korbjäger des RSC immer mehr ihr Konzept, in der 42. Minute Rudi Springmeier, ihren wichtigsten Spieler, nach seinem 5. persönlichen Foul und am Ende die Begegnung mit 66:70. Dennoch sollte diese Partie den Rollis vom Goethering Mut für die kommenden Aufgaben geben, auch weil mit Volker Greiwe und Eva Feldbauer zwei „Neue“ eine ansprechende Leistung boten.

Greiwe 18, Springmeier 14, Happeck 14, Glanemann 10, Nohl 6, Feldbauer 4,  
Bokern, Hüsemann

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